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 Betreff des Beitrags: Kommentatorenbewertungstabelle - der Diskussionsthread
BeitragVerfasst: 7. Februar 2010, 09:03 
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Hier kann und soll über die Tabelle diskutiert werden.
Des weiteren gibt es immer wieder Analysen, so zum Berispiel bald den Abschluss der Endjahresanalyse 2009.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommentatorenbewertungstabelle - der Diskussionsthread
BeitragVerfasst: 8. Februar 2010, 16:09 
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Danke für die Tabellen :)

Die 2010er-Liste kommt ja jetzt erst langsam ins laufen. Viele wichtige Leute sind auch noch gar nicht dabei, da sie noch nicht bewertet oder ihre Übertragungen noch nicht liefen in diesem Jahr.

Der Verlierer 2010 dürfte mit Jacques Schulz schon jetzt leider feststehen:
In der F1 ist er ein grandioser Kommentator, aber wenn ich mir jetzt seinen Wert ansehe, dann werden die Eishockey-Übertragungen seinen Schnitt leider deutlich nach unten korrigieren... :(
Aber da ich kein Sky habe, habe ich auch noch kein Eishockey von ihm sehen können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommentatorenbewertungstabelle - der Diskussionsthread
BeitragVerfasst: 8. Februar 2010, 21:42 
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2 Bewertungen sind nicht die Welt. Er kann heuer auf 15-20 kommen. Wenn er in der F1 konstanter agiert, als noch letztes Jahr, wird er wieder auf einen Wert von 6 Punkten und mehr kommen können. Da sollte man sich nicht zu schnell festlegen. 8-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommentatorenbewertungstabelle - der Diskussionsthread
BeitragVerfasst: 12. Februar 2010, 16:57 
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Nun ist es bald schon ein Monat, das Markus Theil an der Spitze liegt. Diese Woche scheinen nur noch die Reporter mit 3 Wertungen auf, um die Repräsentativität zu erhöhen (Ich werde das in nächster Zeit nicht noch einmal raufsetzen, erst im Frühling), und das kommt dem ESP-Mann entgegen. Ansonsten hätte er mit Uwe Morawe eine harte Konkurrenz. Der hat 2 gute erste Auftritte im Jahr 2010 gezeigt. So wird Theil wohl vorerst an der Spitze bleiben. Barnerssoi liegt zwar auch ganz gut, aber von ihm ist bei Olympia wohl nicht so viel zu erwarten. Das würde mich sehr überraschen, wenn er im Bereich von 6 bis 7 Punkten Freestyle und Snowboard kommentiert. Bewertungen wird er aber sicher einige bekommen. Ich zum Beispiel werde diese Disziplinen sehr intensiv verfolgen, sind auch recht interessant. Also vorerst ist keine Konkurrenz zu sehen. Nur die Sky-Reporter können ihm etwas anhaben, sofern sie bald mehr Bewertungen bekommen. Ich habe ihn am Donnerstag kurz einmal 10-15 Minuten gehört, den Tabellenführer. Fand ich aber nicht so gut, weil er wieder sehr zurückhaltend kommentiert hat. Dass die Führung noch ewig dauert, ist einfach schwer vorstellbar.
Diese Woche hat sich wenig geändert. Thiele konnte sich etwas verbessern, Hagemann verlor Punkte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommentatorenbewertungstabelle - der Diskussionsthread
BeitragVerfasst: 14. Februar 2010, 15:16 
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Lange musstet ihr warten, hier kommen die Top 10 des Jahres 2009 :top: :

Platz 10: MartinDer österreichische LindemannKonrad; Gesamtpunkteschnitt: 6,36 (11).

Ein Österreicher hat es am Ende überraschend in die Top10 der Kommentatoren-Tabelle geschafft. Eine Hommage an unseren Admin? Mitnichten, denn Martin Konrad vom Austria-Ableger des Pay-TV-Kanals Sky hat sich diese Position seit dem Sommer erarbeitet. Profitieren konnte er dabei vom Relaunch der verbrannten Marke „Premiere“ unter neuem Namen, wodurch die Profi-Ligen Österreichs auch in Deutschland auf den Schirm gerückt sind. Bei Sky bzw. dem Vorgänger Premiere entwickelte er sich vom einstigen Talent zum Topspiel-Kommentator. Noch vor einigen Jahren war er federführend für die zweite Liga der Alpenrepublik, jetzt ist er in der Hierarchie von Sky Austria ganz oben angekommen: Regelmäßig kommentiert er die Top-Spiele, begleitete in der Europa League fast ausschließlich das erfolgreichste Ösi-Team aus Salzburg, ist außerdem auch regelmäßig als Moderator für die Talkshow „Talk und Tore“ im Einsatz.
Innerhalb von weniger als einem halben Jahr schaffte es Martin Konrad, das Tabellen-Schwergewicht Wolff Fuss, einst ein heller Stern am Reporterhimmel, aus den Top10 zu verdrängen. Die Winzigkeit von lediglich einem Hundertstelpunkt gab am Jahresende den Ausschlag für den Österreicher Konrad. Dabei kann er auf einen starken Herbst zurückblicken: Ende September gab es mit acht Zählern den Höchstwert, kurz darauf 7,5 und 7 Punkte. Danach aber brachten einige Auftritte in der zweiten Liga schwächere, teils nur leicht überdurchschnittliche Punktzahlen. Der „österreichische Lindemann“, wie er einmal aufgrund seiner korrekten Artikulation genannt wurde, konnte besonders in schwächeren, taktisch geprägten Spielen nicht voll überzeugen, was eine höhere Ranglistenposition letztendlich verhinderte. Konrad pendelte sich auf dennoch hohem Niveau, der Jahrestiefstwert zeigt fünf Punkte, zwischen 5,5 und 6,5 Einheiten auf der Bewertungsskala ein.
Als Stärken Konrads wird eine gute Spielübersicht gelobt und auch vermehrt auf die emotionalen Aspekte verwiesen. Allerdings gelingt es ihm (noch) nicht, den Spannungsaufbau über die volle Spielzeit zu ziehen. Sieht man seine Punkteentwicklung an, wäre er mit einer größeren Anzahl an Stichproben sicher nicht unter den besten zehn Reportern gelandet. Für das neue Jahr sehe ich eine Platzierung im Bereich zwischen 15 und 20 für realistisch. Denn Qualität hat Konrad, auch wenn er 2009 noch enorm von seinem starken Eindruck im Herbst profitieren konnte.


Platz 9: UweVom Mitläufer zum SpitzenmannMorawe; Punkteschnitt:6,44 (18)

Ab wann kann man einen Kommentator als „Größe“ der Szene bezeichnen? Wenn man wichtige Sportereignisse kommentieren darf, sich senderhierarchisch zu den Höchstgereihten zählt? Wohl kaum. Ein Topmann ist man erst dann, wenn man einen der begehrten Top 10 Plätze der Rangliste am Ende des Jahres belegt. Uwe Morawe hat dies 2009 geschafft. Vom unscheinbaren Mitläufer ist er in den letzten Jahren zu einem Spitzenkommentator gereift. Was sich bereits im Vorjahr andeutete, wegen zu weniger Bewertungen aber nicht zum Ausdruck kam, wurde 2009 vom Lt- und DSF-Mann vollendet.
Als Top 10-Kommentator sind Schwächen logischerweise nur noch im marginalen Bereich feststellbar. Vielleicht muss man ihm aber temporär welche beim Laut/Leise-Spiel unterstellen. Im Kontrast dazu schafft es Morawe gekonnt, qualitativ gute Informationen in quantitativ hohem Ausmaß einzubringen. Der reine Fußballkommentator ist überall gut, hier aber am Besten. Einzig muss er aufpassen, das Gleichgewicht im Kommentar nicht zu verlieren. Zu schade wäre es, würde der Grenzgänger zwischen Free- und Pay-TV nur noch auf diesen Gleis des Kommentars setzen, ist er doch mit einem Allroundtalent ausgestattet: Gute Sprache, kaum Fehler, dezent emotional und auch in Bezug auf die analytischen Fähigkeiten nicht mit anderen Free-TV-Reporter vergleichbar.
Auch seine Konstanz lässt sich nicht mit der vieler anderer vergleichen: Neben Uwe Morawe haben lediglich Tobias Barnerssoi und Martin Konrad 2009 nie Kontakt mit unterdurchschnittlichen Punktwerten gemacht. Zusätzlich konnte der Mann, der 1995 beim DSF angefangen hat, zwei Mal 8,5 Punkte erreichen. Nicht nur der Mittelwert, auch die Höhen stimmen. Diese Zähler erreicht der Tabellenneunte jedoch ausschließlich bei Partien des englischen Fußballs, das ist sein absolutes Spezialgebiet. Wenn es darum geht, den Carling-Cup oder die Spiele des FA-Cups zu kommentieren, wird Uwe Morawe fast immer von seinen Sendebossen eingesetzt. Abgesehen davon stimmten aber auch die Leistungen bei der WM-Probe in Südafrika und seine Punktausbeuten bei den Bundesligakonferenzen. Lediglich ein paar mittelmäßige Vorstellungen in der 2.Liga Mitte Februar kosteten ihm einen Platz noch weiter vorne. Hat der Mann seine Leistungsgrenze erreicht oder ist Morawe tatsächlich dazu in der Lage, den „Himmel der Sportübertragungen“ herauszufordern? Das kommende Jahr wird Aufschluss geben.


Platz 8: MarcusDer feine RhetorikerLindemann; Punkteschnitt: 6,5 (19).

Es gibt in dieser weiten, großen Welt der Kommentatoren des deutschsprachigen Raumes tatsächlich einen, der so gegensätzliche Elemente, wie ruhige, sachliche Spielbegleitung und wildes Herumschreien verbinden kann. Dieses Talent allein bringt Marcus Lindemann jedoch sicher nicht unter die Top 10. Um in einer solchen Tabellenregion zu landen, benötigt man ein höheres Reservoir an Qualitäten. Eines scheint den Wuppertaler besonders auszuzeichnen: Der Pay-TV-Mann ist ein Mann mit einer feinen Rhetorik. Der 8.Platzierte der Tabelle und 7.beste Sky-Reporter hat sicherlich seine spezielle Sprache zu seinem Markenzeichen machen können. Er gilt in dieser Bewertungsrubrik als Referenzpunkt.
Von seinen Fähigkeiten mit der deutschen Sprache umzugehen kommen wir nun zur Nachbetrachtung der Jahresleistungen Lindemanns. Der Mann aus dem westlichen Raum Deutschlands schaffte es erst Mitte September in die Tabelle, bekam eine Vielzahl an Bewertungen also erst im Herbst. Obwohl er das ganze Jahr über beim Zahlsender Nummer 1 unter Vertrag stand und kontinuierlich wichtige Spiele kommentieren durfte, hat Marcus Lindemann summa sumarum nicht bei weitem so viele Bewertungen wie viele seiner Sky-Kollegen. Der Grund dafür lässt sich leicht ausfindig machen. Neben Marcel Reif und Fritz von Thurn und Taxis kommentiert der Sprachästhet eigentlich nur Einzelspiele. Noch nie seit in diesem Forum Bewertungen abgegeben wurde, bekam der Diplom-Sportlehrer eine Bewertung für eine Konferenz – Wie denn auch, tritt er doch in diesem Format nie auf. Für Marcus Lindemann ist das natürlich auch von Vorteil, denn in der Konferenz fällt es aufgrund der höheren Anzahl an Bewertern schwerer, wirklich alle zu überzeugen. Im Einzelspiel bekommt der Mann aus dem bergischen Land oft nur eine Bewertung. Konstant konnte er sich demzufolge zwischen 6 und 8 Punkten positionieren. Zeitweise wirkte es gar so, als könne Marcus Lindemann mit seiner guten Form noch in Richtung Podium schielen. Der November und Dezember waren aber nicht ganz so stark, sodass sich aus den Podiumsaussichten am Ende dich kein Stockerlplatz entwickelte. Lindemann war bezüglich der Kritiken ein unscheinbarer Mann, selten wurde er ganz stark gelobt, selten stark kritisiert, folglich ist seine Person im Laufe des Jahres auch nicht zum Objekt einer Debatte geworden. Viel eher sammelte er still und leise Punkte. Bei Sky ist er nur ein kleiner Puzzleteil des Gesamtkontingents, in der Kommentatorenszene allgemein ist Lindemann allerdings definitiv eine Ausnahmefigur.


Platz 7: MarcDer unscheinbare KolossHindelang, Punkteschnitt: 6,57(39).

Januar, Februar, März April – Diese vier Monate könnten als Synonymie für den kometenhaften Aufstieg des unscheinbaren Marc Hindelang gelten. Der über Jahre in den ewigen Tiefen der Kommentatorentabelle Verschollene schien 2009 einen nicht für möglich gehaltenen Aufstieg zu erleben. Von Platz 5 im Februar, über Platz 4 Anfang März arbeitete er sich Mitte des dritten Jahresmonats auf die Podestplätze. Der Mann, der mit einem Vorjahreswert von 5,33 Punkten und einem 37.Rang in das Jahr startete, kämpfte plötzlich nicht mehr um mittlere Platzierungen, nein, für ihn schien nur noch der erste Platz unserer Rangliste die Grenze des Möglichen. 2009 hat Marc Hindelang einen riesengroßen Sprung nach vorne gemacht, der meiner Meinung nach bisher noch nicht genug gewürdigt wurde. Wenn sich ein Reporter von 5,33 auf 6,57 binnen einem Jahr verbessert, ist das etwas Besonderes. Wenn er dann noch unter den Top 10 der Tabelle steht, dann kann dies wohl als die logische Konsequenz, als eine Art Belohnung betrachtet werden. Nach einer etwas schwächeren Eishockey-WM, während welcher Hindelang auch mit 4,5 Punkten seinen schwächsten Jahreswert einfuhr, fand er sich in der Halbjahresanalyse doch nur noch an der sechsten Position wieder. Auch wenn seine Flügel vor dem großen Sprung in Richtung Stach und Hagemann plötzlich gestutzt schienen, hielt der positive Trend bis zum Jahresende an.
Natürlich spielen bei solchen Verbesserungen auch die Vorzeichen immer eine wichtige Rolle: Hindelang bekam in diesem Jahr im 1.Liga-Team von Sky öfters einen Platz und wurde auch im Eishockeysport bewertet. Dass man bei besseren Fußballspielen tendenziell auch eher zu hoher Leistungsfähigkeit aufläuft, ist eines der ungeschriebenen Gesetze des Sportjournalismus. Alleine erklärt diese Gegebenheit die progressive Entwicklung des Pay-TV-Mannes aber nicht. Wodurch genau konnte der unscheinbare Marc jedoch punkten? Bei ihm ist es die Konstanz, die sich einerseits an den Punkten, andererseits aber auch den verbalen Kritiken offenbart. Auffallend zeigt sich aber, wie sehr Hindelang auch innerhalb der Bewertungskriterien ein ziemlich ausgeglichener Mann ist – Überall überdurchschnittlich, überall ähnlich. Eine Konferenz kann vom Niveau her einmal generell besser oder schlechter sein, Hindelang lässt sich von den Vorstellungen der internen Kollegenschaft kaum anstecken.
Nur selten vermag Hindelang aus diesem eng geschnürten Korsett auszubrechen und wirklich in die ganz hohen Punktbereiche vorstoßen. Am Ehesten gelang ihm das während seiner Eishockeyauftritte in den Play-Offs der DEL. Mit seinem Jahresbestwert von 9 Punkten für die Partie Krefeld gegen Düsseldorf braucht sich der Fachmann für die Schlittschuhläufer mit dem kleinen Puck sicher nicht verstecken. In der Beurteilung hieß es: „In allen Bereichen spitze“. Einmalmehr ein Beleg für seine Ausgeglichenheit. Ob ihm diese vielleicht noch nach ganz vorne verhelfen wird? Das Jahr 2010 könnte Aufschluss geben.


Platz 6: TobiasDie Ausnahmeerscheinung des WintersBarnerssoi, Punkteschnitt: 6,80(10).

Die Tristesse der Wintersportkommentatorenlandschaft bekam vor 3 Jahren einen Lichtblick, eigentlich einen Lichtstrahl, der plötzlich all das andere buchstäblich in den Schatten stellte. Dieser Lichtstrahl war ein ehemaliger Alpinist, einer, der das Fach kannte. Tobias Barnerssoi hat den Weg vom Sportler zum Journalisten bestritten und er hat ihn erfolgreich absolviert. So erfolgreich, dass er nun in seinem 2. Job sogar eine viel bessere Figur als früher macht. Der Vergleich zum Jahr 2008 fällt trotzdem schwer. Es war seine erste Saison als Kommentator der ARD, nachdem Barnerssoi zuvor als Berichtemacher des Langlaufsports fungierte. Damals führte der Bayer die Tabelle von Mitte August bis zum 28.Dezember an. Mitte November lag der Mann mit der hellen Stimme noch über einen Punkt vor allen anderen. Auf den letzten Metern der Zielgerade zog Formel-1-Kommentator Jacques Schulz trotzdem noch um 0,01 Punkte vorbei. Ein traumatisches Erlebnis? Wohl kaum!
2009 musste sich Barnerssoi beweisen, musste zeigen, dass das vorangegangene Jahr keine Eintagsfliege war. Das zweite Jahr, indem man oft den Erwartungen nicht mehr ganz standhalten kann, meisterte der beste öffentlich rechtliche Kommentator der Rangliste allerdings zum wiederholten Male mit Bravour. Trotz der Tatsache, dass nun mehr kritische Augen auf ihn gerichtet waren, blieb Barnerssoi die Ausnahmeerscheinung der Wintersport-Berichterstattung. Dass er einmal ein Sportler war, ist längst vergessen – Seine gute Rhetorik und die spannenden Kommentare lassen das auch kaum vermuten. Kämpfen und stottern sich andere Spitzenathleten durch Kurzinterviews, so kommentiert sich Barnerssoi rhetorisch solide durch ein Abfahrtsrennen der Alpinen. Keine Frage: Dieser Mann hat in seinem Zweitjob seine Profession gefunden. Um noch weiter nach vorne zu kommen, müsste der Alpintobi, wie man ihn im Forum manchmal nannte, aber auch noch an den vorhandenen Schwächen arbeiten. Oft wird sein Tonfall, der eher einem Sprecher eines Berichtes gleicht, kritisiert. Auch der Einsatz seiner Stimme ist nicht immer optimal – Manchmal spricht Barnerssoi mit zu viel Nachdruck, manchmal zu leise. 2010 wird das aber nicht seine größte Sorge sein: Bei Olympia darf er nicht bei Ski-Alpinrennen brillieren, sondern muss sich durch Snowboard- und Freestyle-Bewerbe kämpfen. Viele stellten sich schon die Frage, ob er davon viel Ahnung haben werde. Falls nicht, werden die Top 10 im kommenden Jahr ein schöner Traum bleiben.


Platz 5: MichaelDer sich UnterordnendeLeopold, Punkteschnitt: 6,62 (33).

Welch eine Steigerung: Von Platz 14 auf Platz 5. Vieles kann man unter dem Zauberwörtchen „Glück“ klassifizieren, diesen Aufstieg aber garantiert nicht. Leopold hat einen großen Sprung nach vorne gemacht, hat sich in den Premiere- und Sky-Konferenzen oft auf Augenhöhe mit den Großen Stars der Szene gezeigt und überragte sie manchmal sogar. Obwohl ein fünfter Platz im Kollektiv der Masse an guten Sky-Reportern unterzugehen droht, möchte ich das verhindern. Denn eine solche Platzierung erreicht man nicht nur durch das Format in dem man kommentiert oder durch den Sender, bei dem man angestellt ist. Der Schlüssel zu einer derartigen Platzierung lautet anders: Qualität! Von 17.01. bis 21.01. 2009 an der Tabellenspitze, deutete sich der Leistungstrend Leopolds bereits an. Er war der erste Mann, der es 2009 an die Spitze der Rangliste schaffte, musste nach 4 Tagen allerdings seinen Platz schon wieder für Tom Bayer räumen. Konstant hielt er sich in den oberen Gefilden, immer den starken Leistungen bei Eishockeyspielen und der Bundesligakonferenz geschuldet. Es war quasi eine Zweifachbeleistung, die der Kommentator aus dem südlichsten Bundesland Deutschlands zu meistern hatte und er tat dies mit Bravour. Die Verantwortlichen von Sky werden schon wissen, warum sie ihn hauptsächlich in der Konferenz einsetzen. Im Einzelspiel war er selten zu hören. Die Erklärung dazu ist leicht gegeben: Leopolds Stil scheint auf dieses Übertragungsformat besonders zugeschnitten. Zwar präsentiert sich der Tabellenfünfte generell nicht so impulsiv, wie Dittmann oder Stach, versucht weniger sich selbst zu produzieren, kann dafür aber durch andere Elemente in seinem Kommentar glänzen. Leopold kann man schwer in die Kategorie Reporter einreihen, die in einem Teilbereich besondere Stärken haben und sich in den anderen weniger hervortun. Leopold ist ein Muster an Ausgeglichenheit: Gute Sprache, starke analytische Fertigkeiten und die Gabe, Emotionen transportieren zu können vermischen sich.
Seine hohe Konstanz ist ein Indikat dafür, wie sehr sein Stil in der Breite des Forums geschätzt wird. Nach oben und unten folgen keine großen Ausschläge, so konnte Leopold 2009 zum Beispiel auch nie mehr als 7,75 Punkte erreichen. Trotzdem ist das natürlich ein guter Wert. Man glaubte eine Zeit lang gar, dieser Mann könne gar nicht unterdurchschnittlich kommentieren, bis er für ein Eishockeyspiel vor Weihnachten 3 Punkte bekam. Das war schon ernüchternd, exakt beim letzten Auftritt die schwächste Wertung des Jahres zu kassieren. Für 2010 ist der Bayer mindestens wieder zu den Favoriten für die Top 10-Platzierungen zu zählen. Für das Podest würde er allerdings Glück benötigen.

Platz 4: MichaelDer ZurückgekehrteBorn; Punkteschnitt: 6,67 (21).

Als schon jedermann glaubte, Michael Born sei in den Untiefen des NDR verschwunden, gab der Mann 2009 nun doch wieder ein Lebenszeichen von sich: Und welch eines! Zurück bei Sky durfte er von Beginn an wieder gute Partien begleiten, wurde sofort als wichtiger Pfeiler des Senders in die Übertragungen integriert und bekam für seine Auftritte außergewöhnlich gute Punkte! 7,5; 6 und 7,83 Zähler brachten die Konkurrenz ganz sicher ins Staunen. Nun war Born zurück, und wie er zurück war! Auf die Tabelle hatte das vorerst keine Auswirkungen, war Mitte August, als er ins Bewertungsgeschehen einstieg, doch schon eine ziemlich hohe Mindestbewertungsanzahl erforderlich um Bestandteil der Rangliste zu sein. So konnte sich der gebürtige Norddeutsche also heimlich still und leise, ohne weiter in der Tabelle registriert zu werden, hervorragende Punktwerte sichern und sich sehr weit oben ungestört einnisten. Sein Kommentar sei erfrischend, der Stil unverbraucht, hieß es. Born schien davon zu profitieren, so lange nicht mehr vor breitem Publikum kommentiert zu haben, sodass es nun für viele Mitglieder des Forums spannend war, den Stil des Zurückgekehrten zu analysieren. Der Trend der guten bis sehr guten Wertungen, hielt zwar bis in den Herbst hinein, aber irgendwann begann sich dann auch bei ihm der Schlendrian breit zu machen. Deutlich öfter als noch zuvor genügten seine Leistungen nicht mehr, um überdurchschnittlich bewertet zu werden. Die Anfangseuphorie war verfolgen und man konnte nun verstärkt in den Bewertungen lesen, dass Michael Born des Öfteren leicht unmotiviert gewirkt haben solle. Dem zum Trotz hat es der Auferstandene also auf den 4.Tabellenplatz geschafft. Es war eine klasse Hinrunde, die der ehemalige Arena-Mann kommentierte. Maximal erreichte er sogar 9 Punkte, zudem kam er oft in den Bereich von 7,5-8 Zähler. Born war nicht nur eine Gefahr für die Plätze 4,5 und 6, dieser Mann hatte bis zum Schluss keine schlechten Chancen auf das Podest zu kommen, vielleicht sogar Stach und Dittmann zu gefährden. Im Endeffekt war es aber die (zu Recht!!) so oft zitierte Konstanz, die ihm das verwährte. Nach einem Durchhänger Ende Oktober, Anfang November kam er gegen Ende wieder besser in die Gänge. Born kommentierte das Jahr über gut, neidlos wird er aber anerkennen müssen, dass es 3 bessere gab. Das Jahr 2010 wird für ihn wieder eines in der Bewertungsnormalität werden. Ob sich die User nun an seinen Stil gewöhnen, ihn vielleicht schwächer bewerten und Born gegenüber kritischer werden, ist schwer zu prognostizieren. Gut vorstellbar hingegen, dass dieser Mann erneut einer der Duellanten im Kampf um ganz vordere Plätze sein wird.


Platz 3: MarcoDer Frühjahresdominator““ Hagemann, Punkteschnitt: 6,77(77).

So knapp dran und Ende doch wieder gescheitert: Hagemann wird ein Jahr nach Platz 3 in der Tabelle erneut drittbester Kommentator Deutschlands, hat sein Niveau also gehalten. Auch wenn ich nun noch die Statistik anführe, dass er als einziger Kommentar in beiden Jahren auf das Podest gekommen ist oder dass er, sofern man den Mittelwert seiner Platzierung aus beiden Jahren berechnen würde, auf Platz 1 stünde, wird das die aufstrebende, dynamische Nachwuchshoffnung auf dem Feld des Sportjournalismus wenig begeistern. Beim Versuch positive Aspekte aus dem geduldigen Zahlenmaterial der Statistiken herauszukitzeln, fällt auf, dass sich Marco näher an den Titel rangekommen ist, als noch 2008. Damals fehlten ihm 0,28 Punkten, heute nur noch 0,25. Diese 0,25 Punkte können aber eine Menge sein. Sie sind es vielleicht nicht bei 10 oder 20 Bewertungen. Sie sind es wohl auch noch nicht bei 30 oder 40, aber sie es bei deren 80. Um mit Dittmann gleichzuziehen, hätte er 14 Punkte mehr gebraucht, also bei 28 Wertungen hätte ihm der bewertende User jeweils 0,5 Zähler mehr geben müssen. Das ist sehr viel. Das bedeutet, Hagemann hätte bei mehr als einem Drittel seiner Bewertungen mehr Punkte gebraucht, um jetzt ganz oben zu stehen.
Bevor wir uns hier aber in kleinkarierten Rechenspielen verfangen, kommen wir lieber zur Ehrung des Drittplatzierten, denn die hat er selbstverständlich verdient. Subjektiv ausgedrückt könnte man aber sagen, ihm fehlte einfach diese Konstanz auf hohem Niveau, die Stach und Dittmann Tag für Tag zu zeigen vermochten. Nach fulminantem Beginn fragten sich alle eigentlich nur noch, wer sich im Jahr 2009 hinter Hagemann auf Platz 2 einreihen würde. Monatelang stand der Punkteschnitt bei deutlich über 7 Punkten, anfangs gar bei einer horrenden Zahl von 7,56. Der Mann aus Gütersloh schien die Wachablöse geschafft zu haben. Kein Wolff Fuss, kein Marcel Reif, kein Kai Dittmann versperrten ihm mehr den Weg nach ganz oben. Wie jede Serie, reißt aber auch die an guten Kommentaren. Ende der Rückrunde 2008/09 wurde Hagemann teils unkonzentrierter, machte mehr Fehler und konnte nicht mehr an die Qualität der Kommentare zu Beginn des Jahres anschließen. Hagemann wechselte sich oft Woche für Woche mit Altmeister Reif an der Spitze der Tabelle ab, bis Mitte März mit Stach ein weiterer Konkurrent hinzukam. Anfang Juli war der Endpunkt seiner Zeit als Kandidat auf den Titel „Kommentator des Jahres“ gekommen. Ab nun häuften sich durchschnittliche Vorstellungen in manchen Teilbereichen des Kommentars. Nicht sattelfeste Rhetorik und aufkommende Lustlosigkeit wurden ebenso kritisiert, wie teilweise unstrukturierte Kommentare.
Am Ende ist es doch wieder nur der dritte Platz. Wie sich mittlerweile allerdings schon angedeutet hat, wird es für den Wahlmünchner Marco Hagemann schwer, diese Position im Jahr 2010 zum dritten Mal zu erringen.


Platz 2: Mathias „Der FleißigsteStach; Punkteschnitt: 6,89(73).

Das Jahr 2009 mit seinen 365 Tagen genehmigte dem Tennis- und Fußballreporter 155 Tage Ruhm, vollste Anerkennung und Bewunderung. Das Jahr 2009 genehmigte Stach 155 Tage Spitzenplatz. Es genehmigte ihm 155 Tage lang von der obersten Position der Rangliste, vom Thron dieser Berufsgruppe auf die Kollegenschaft herabzuschauen. Das Jahr 2009, das er so lange nur von der Sonnenseite kennen lernte, ließ ihn aber auch fallen. Anfang Oktober begannen seine Träume zu zerplatzen. So sehr er sich auch bemühte, arbeitete und rackerte, so wenig half es ihm. Mathias Stach, der eigentlich logisch erscheinende Träger des Titels „Kommentator des Jahres 2009“, er trägt ihn nicht. Er ist Zweiter, nur Zweiter.
Ron Dennis hat in der Formel 1 den Spruch „Der Zweite ist erster Verlierer“ geprägt, aber stimmt das denn wirklich, trifft es auch auf „Stachi“ zu?
Wer Mathias Stach wirklich als „Verlierer“ bezeichnet, der vergisst wohl völlig seine Entwicklung, seine Verbesserungen während der letzten Jahre, seine Erfolge in der Sky-Hierarchie nach oben zu gelangen und seine unglaubliche Konstanz und Klasse, die er zwar schon vor einigen Jahren präsentierte, nun aber 2009 erstmals ausgefeilt und in voller Pracht offenbarte.
Mathias Stach begann das Jahr gut, er begann es besser als das vorige. Keiner rechnete im Januar und Februar, wo doch Reif und Hagemann die Szene dominierten, wirklich damit, dass der 47-jährige bald von der Neben- in die Hauptrolle schlüpfen könnte. Deshalb schätzte man es auch hoch ein, als sich der gebürtige Niedersachse im Winter und Frühjahr im Bereich von Platz 5 befand und stetig noch ein Schippchen drauflegen konnte. Er tastete sich an Hagemann heran, überholte bald alle anderen Verfolger der Nummer 1 und avancierte zum Herausforderer. Diese Leistungsexplosion verdankte er freilich dem Fußball, wo sich Stach des Öfteren mit 7 oder 8 Punkten in einem sehr hohen Bereich befand. Der Tennissport, sein Standbein der vergangen Jahre, war ihm heuer keine so große Hilfe. Dazu aber später mehr. Am 15. März griff Stach zum ersten Mal nach der Führung. Das war der Beginn eines elektrisierenden Duells zwischen ihm und Hagemann um die Spitzenposition. Immer wieder wechselte Platz 1 von Stach zu Hagemann und von Hagemann zu Stach, bis „Stachi“ die begehrte Position am 3. Juli endgültig für sich behaupten konnte. Immer wieder konnte er auch in der Zwischenzeit an die Spitze gehen, verlor aber ausgerechnet bei den French Open in Roland Garros sehr viele Punkte, sodass der Niedersachse kurzzeitig weiter zurücklag. In der Rückrunde begann Stach zu stagnieren, Dittmann zog im Oktober an ihm vorbei und der Titel „Kommentator des Jahres“ war futsch. Zu oft gab es nur 5 oder 6 Punkte für den Dominator des Hochsommers. Und trotz alledem: Stach ist ein Gewinner dieses Jahres, er ist es deshalb, weil er viel mehr gewonnen hat, als man zu Beginn des Jahres glauben konnte.


Platz 1: KaiDer Kommentator des JahresDittmann; Punkteschnitt: 6,96(42).

Nach 64 Einzelanalysen, vielen Stunden an Arbeit, widme ich mich nun dem Leitwolf des Kommentatorenrudels. Er ist der Eine unter den Vielen, der Dirigent des Sportjournalistenorchesters, jener Mann, der nicht nur im Olymp angekommen ist, sondern 2009 endgültig gezeigt hat, dort den Ton anzugeben. Er ist der gestochen scharfe Analytiker, der brillante Rhetoriker und der Meister von Ironie und Sarkasmus zugleich. Lange Zeit im Hinterhalt versteckend um dann im Herbst zuzuschlagen, Stach anzugreifen, ihn zu überholen und stehen zu lassen. Es war keine spektakuläre Wachablöse an der Spitze der Kommentatorentabelle. Anstatt eines wochenlange Kampfes gegeneinander ging der spätere Sieger lediglich am 26.11.2009 an Matthias Stach vorbei um dann seinen Punktwert immer weiter, peu à peu zu erhöhen und keinen Zweifel aufkommen zu lassen, dass er, und definitiv nur er, der „Kommentator des Jahres“ sein würde. Ladies an Gentleman! Mir wird nun die Ehre zu Teil, den konstantesten und besten Kommentator der vergangenen 12 Monate zu ehren: Kai Dittmann! Der gebürtige Walsroder Kai Dittmann, der im Frühjahr noch durch eine hohe Bewertungsanzahl auch ein paar schwächere Werte dabei hatte, konnte nun im Herbst durch den inflationären Einsatz bei Einzelspielen glänzen und im Endeffekt den ohnehin schon guten Wert des Frühjahrs von 6,86 Punkten noch einmal auf 7,01 Punkte nach oben verbessern. Alle anderen schwächelten, Dittmann kaum. In jener Phase, wo Hagemann und Stach im Bereich von 6 Punkten „dümpelten“, konnte sich der Niedersachse geradezu auszeichnen. Über weite Teile des Jahres wirkte Dittmann nicht wie der spätere Sieger. Er befand sich lange in einem Abstand von 0,2 bis 0,3 Punkten hinter der Spitze, holte erst Ende der Frühjahressaison auf. Anfang März stand das sich später entwickelnde Duell zwischen Stach und Dittmann gar 7,18 : 6,64 für den schlussendlich Zweitplatzierten. Dittmann mauserte sich aber, verbesserte sich und startete Ende April eine Aufholjagd, die in der Tat nie ein Ende nahm. Nach der Rückrunde der vergangenen Fußballsaison, als Wolfsburg den Titel feierte, hatte sich die hierarchische Nummer 2 von Sky bereits bis auf Platz 3 nach vorne gearbeitet. In der neuen Saison war er nicht mehr zu stoppen. Von einzelnen Mitgliedern sogar mit 10 Punkten ausgezeichnet bewertet worden, zeigte der Walsroder keine einzige Schwäche mehr. Von den letzten 15 Bewertungen lag in der Tat nur eine einzige unter 6,5 Punkten. Dittmann war, und das steht außer Zweifel, 2009 der beste Kommentator Deutschlands. Der Titel kann Bürde und Entfesselung, Selbstzufriedenheit und Motivationsschub zugleich bedeuten. Wie Dittmann auf ihn reagiert, wird die Zukunft weisen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommentatorenbewertungstabelle - der Diskussionsthread
BeitragVerfasst: 14. Februar 2010, 16:30 
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Beiträge: 521
Wohnort: Bochum
Schöne Analysen, ein wirklich würdiger Abschluss, eines einerseits sehr spannenden, schönen, interessanten Bewertungsjahres, als auch einer vorzüglichen Tabellenanalyse in ihrer Gesamtheit.
Chapeau Jakob! Und auch Chapeau Donald:)

Wenn man dass liest freut man sich glatt wieder auf das nächste Jahr und die nächste Gesamtanalyse.

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Es gibt Trauer, die tränenlos ist, wie es Heiterkeit gibt ohne Lächeln.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommentatorenbewertungstabelle - der Diskussionsthread
BeitragVerfasst: 19. Februar 2010, 20:31 
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Registriert: 6. Februar 2010, 17:00
Beiträge: 2777
Die Tabelle steht weiterhin ganz im Zeichen von Olympia. In dieser Woche sind also fast alle Veränderung auf das kanadische Großereignis zurückzuführen.
Einzig der nun zweite Platz von Dittmann nicht. Er hat sich durch die CL seine 3.Wertung geholt und liegt nun knapp hinter Theil. Gut vorstellbar, dass er bald die Führung übernimmt.
Dahinter hat sich aber auch einiges getan. Von 6,44 Punkten ist Barnerssoi auf 6,02 zurückgefallen. Insgesamt hat er schon 5 Bewertungen in der ersten Woche bei Olympia erhalten und liegt damit in dieser Statistik an der Spitze. Gut begonnen auf der Buckelpiste, für Diskussionsstoff beim Boardercross gesorgt und letztendlich wieder stabil in der Halfpipe. Ich denke, er wird weiterhin viele Bewertungen bekommen, da Barnerssoi ja alle Snowboard- und Freestyle-Bewerbe kommentiert.
Bei den anderen „Wintersportlern“ gab es bisher nur eine Überraschung: Den Absturz Sigi Heinrichs. Zum ersten Mal seit es die Bewertungstabelle gibt, liegt sein Schnitt unterhalb der 4-Punkte-Marke.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommentatorenbewertungstabelle - der Diskussionsthread
BeitragVerfasst: 20. Februar 2010, 13:04 
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Kannst du vielleicht mal, wie du irgendwann angedeutet hattest, eine Auflistung der Reporter reinstellen, die es 2009 nicht in die Tabelle geschafft haben? Eine reine Auflistung mit Name, Bewertungen und Punkten würde mir schon reichen, aber das fände ich doch sehr interessant :nick:


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommentatorenbewertungstabelle - der Diskussionsthread
BeitragVerfasst: 20. Februar 2010, 13:52 
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Ich kann schauen, ob ich das hinkriege. Da mache ich mich nachher einmal an die Arbeit ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommentatorenbewertungstabelle - der Diskussionsthread
BeitragVerfasst: 20. Februar 2010, 16:52 
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