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 Betreff des Beitrags: Re: Biathlon
BeitragVerfasst: 24. Februar 2010, 15:44 
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Das war ja ein sehr eigenartiges Staffelrennen. Trotz der besten Schießleistung der letzten Jahre hat man gerade so noch Bronze geholt. Das Rennen hat extrem aufgezeigt, das ein Generationswechsel nötig ist und so schnell wie nötig vollzogen werden sollte. Kati Wilhelm wird, das denke ich mir zumindest, ihre Karriere nach dieser Saison wohl beenden. Martina Beck scheint ihren Zenit auch erreicht zu haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Biathlon
BeitragVerfasst: 21. März 2010, 18:51 
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Da gewinnt die Hauswald drei Mal in Oslo und will aufhören :A: ,da freut sich Nord-Alpiner :tongue:


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 Betreff des Beitrags: Re: Biathlon
BeitragVerfasst: 21. März 2010, 23:02 
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Tobi88 hat geschrieben:
Da gewinnt die Hauswald drei Mal in Oslo und will aufhören :A: ,da freut sich Nord-Alpiner :tongue:



:nick: :D Jetzt fehlt nur noch Henkel 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Biathlon
BeitragVerfasst: 22. März 2010, 11:49 
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Bin mal gespannt, wie dann ab nächstes Jahr das deutsche Team aussieht: Henkel, Neuner, Bachmann und Hitzer dürften ja gesetzt sein, dazu sicher noch Döll. Vielleicht überlegt es sich Miriam Gößner auch nochmal (auch wenn ich das nicht gut finden würde, für Biathlon fehlt ihr einfach die Fähigkeit am Schießstand :A: ). Sabrina Buchholz? Mal gucken. Wird auf jeden Fall interessant, wer da alles so nachkommt :)

Wenn man sich mal die IBU Cup Ergebnisse vom Wochenende ansieht, scheint es da aber eher keine Nachwuchssorgen zu geben, im Sprint am Sonntag feierten die deutschen Damen Sabrina Buchholz, Franziska und Stefanie Hildebrand sowie Carolin Hennecke einen Vierfachsieg :top:


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 Betreff des Beitrags: Re: Biathlon
BeitragVerfasst: 22. März 2010, 12:54 
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Donald hat geschrieben:

Wenn man sich mal die IBU Cup Ergebnisse vom Wochenende ansieht, scheint es da aber eher keine Nachwuchssorgen zu geben, im Sprint am Sonntag feierten die deutschen Damen Sabrina Buchholz, Franziska und Stefanie Hildebrand sowie Carolin Hennecke einen Vierfachsieg :top:


Im Biathlon wird es in Deutschland nie Nachwuchssorgen geben, es gehen ja fast alle die am Wintersport interessiert sind in diese Sportart. Da ist es in allen anderen Ländern anders, wer dort Wintersport machen möchte macht Langlauf oder Alpin. Nicht umsonst wimmelt es im Langlauf an Norwegerinnen, Finninen, Schwedinnen, und bei Alpin an Österreicherinnen, Schweizerinnen, Französinnen, Italienerinnen, Amerikanerinnen etc. Nur im Biathlon kommt aus den Ländern rein garnichts nach, sondern nur aus Deutschland. Dafür bluten in Deutschland die beiden erwähnten großen Disziplinen aus, was schade ist.
Von daher hoffe ich inständig das Gössner beim Langlauf bleibt, dort ist sie stark, diese Sportart kann sie für Deutschland hochhalten. Wäre genauso, als wenn eine Björgen, Steira, Kalla und co in den Biathlon wechseln würden, auf diese abstruse Idee würden sie aber im Leben nicht kommen, weil dieser Sport weltweit unwichtig ist.
Von daher kein Wunder wenn Deutschland im Damenbiathlon im Gesamtweltcup stets die Plätze 1-5 belegt, so wird es auch die nächsten 50 Jahre bleiben. Es fehlt einfach die internationale Konkurenz, die konzentrieren sich zurecht auf die weltweit (nur in Deutschland nicht) großen Sportarten Langlauf und Alpin (je nach Herkunftsland).

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 Betreff des Beitrags: Re: Biathlon
BeitragVerfasst: 22. März 2010, 20:08 
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Da ich Biathlon-Fan bin gefällt mir diese Entwicklung,bei Ski Alpin würde ich mir natürlich auch den Nachwuchs wünschen,aber Langlauf ist nicht wirklich spektakulär und da Biathlon in Deutschland populär ist klar das dann jeder das machen möchte :D

Schön das wir mit Schempp ein neues Talent haben bei den Männern :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Biathlon
BeitragVerfasst: 22. März 2010, 20:45 
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@NordAlpiner: Deine Abneigung dem Biathlon in allen Ehren, aber ich glaube du täuschst dich da mächtig, wenn du behauptest die Sportart spielt nur in Deutschland eine Rolle. Andere Länder erfahren gerade erst die Entwicklung, die es in Deutschland in den letzten Jahren gab. Vielmehr ist hier der "Boom" schon wieder etwas im Begriff zurückzugehen.

Ich finde es sowieso falsch, manchen Ländern bestimmte Sportarten zuzuschreiben. Sicher gibt es klare Präferenzen (Schweden -> Langlauf), aber Länder wie Norwegen, Deutschland, Österreich sind Wintersportnationen über fast die gesamte Bandbreite. Und man muss nehmen, was man bekommt. Hier in Deutschland gibt es viele Biathleten, in Österreich viele Springer und Alpine. Und das hängt nicht nur von der Medienpopularität ab ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Biathlon
BeitragVerfasst: 23. März 2010, 00:25 
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Donald hat geschrieben:

Ich finde es sowieso falsch, manchen Ländern bestimmte Sportarten zuzuschreiben. Sicher gibt es klare Präferenzen (Schweden -> Langlauf), aber Länder wie Norwegen, Deutschland, Österreich sind Wintersportnationen über fast die gesamte Bandbreite. Und man muss nehmen, was man bekommt. Hier in Deutschland gibt es viele Biathleten, in Österreich viele Springer und Alpine. Und das hängt nicht nur von der Medienpopularität ab ;)


Naja, man braucht sich ja nur mal die Ranglisten im Europacup (oder beim Biathlon eben den IBU-Cup) ansehen, dann weiß man in welchen Ländern gearbeitet wird. Wenn ich mir den IBU Cup der Damen so ansehe, dann sehe ich unter den ersten 10 ganze 6 Deutsche, 2 Russinnen, eine aus Frankreich und Andorra. Unter den 20 sind gesamt 7 Deutsche, 7 Russinnen und 4 aus Frankreich. Ziemlich einseitig, es ist ein 3 Länder Sport. Die erste Norwegerin kommt auf 20, die erste Italienerin (eine Deutsche) auf 23, die erste Finnin auf 34, die erste Schwedin gar erst auf 72. Als einzigstes Mitteleuropäisches Land außer Deutschland ist Frankreich halbwegs mit dabei (wie ja auch im Weltcup, und bei den Herren). Also, wo soll in den nächsten 8 Jahren im Weltcup großartige Konkurenz für Deutschland herkommen?

Bei den Damen gehen alle Nachwuchssportlerinnen in Skandinavien zum Langlauf, und in Mitteleuropa (außer eben Deutschland) zu Langlauf oder Alpin. Bei Alpin wimmelt es vor Italienerinnen, Französinnen, Österreicherinnen, Schweizerinnen, im Langlauf (Alpencup) ist Italien, Frankreich und Schweiz gut vertreten, einzig in Österreich machen alle Frauen Alpin. Dort gibt es weder eine Biathletin, noch eine Langläuferin, die in den nächsten 8 Jahren was reißen könnte.

Also, was die Damen betrifft ist es schon so wie ich schrieb, Skandinavien konzentriert sich auf Langlauf, und Mitteleuropa auf Langlauf und Alpin. In Biathlon investieren nur 2-3 Länder (Ger/Rus/Fra), und nur diese werden in den nächsten Jahren was reißen.

Und bei den Herren: Im IBU-Cup sind von Platz 1-5 nur Deutsche, dann folgen 2 Russen, vor einem weiteren Deutschen. Einzig ein Franzose auf 8 und ein Italiener auf 10 verirren sich weiter vorne. Da frag ich mich wo die Skandinavier sind. Erst auf 12,17,19 und 24 kommen die besten Norweger, von Schweden keine Spur, erst auf 70 der erste! Wie sieht es dagegen im Langlauf aus???

Bei den Herren wird es demnächst ähnlich aussehen wie zuletzt schon bei den Damen, es wird ausschließlich Deutschland dominieren.

In Norwegen ist Biathlon nur dank Björndalen populär, wenn er aufhört, wird es schnell abflauen. Selbst Heinrich sagte ja, dass es beim Biathlon nicht selbstverständlich ist in Oslo, dass die Rennen gut besucht sind. In Schweden wird sich keiner mehr dafür interessieren wenn die Alten die jetzt laufen aufhören, da kommt rein garnichts nach. Vielleicht können sich ja die Österreicher bei den Herren etwas halten, die Franzosen werden auf Sicht die einzigsten sein, die Deutschland Paroli bieten können, denn die Russen werden ja nach und nach wegen Doping aus dem Verkehr gezogen.

Das sind jetzt alles Fakten, nachzusehen auf der IBU-Seite unter "IBU-Cup". Das denke ich mir nicht aus, sondern ist Realität.

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 Betreff des Beitrags: Re: Biathlon
BeitragVerfasst: 23. März 2010, 12:04 
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Nord-Alpiner hat geschrieben:
Das sind jetzt alles Fakten, nachzusehen auf der IBU-Seite unter "IBU-Cup". Das denke ich mir nicht aus, sondern ist Realität.


Die Tendenzen möchte ich ja auch gar nicht abstreiten - ich habe mir die IBU-Cup-Ranglisten auch genau angesehen. Nur sehe ich da nirgendwo eine Statistik, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass aus den Top-Leuten des IBU-Cups irgendwann auch mal ein Siegläufer im Weltcup wird. Ich würde dem durchaus widersprechen wollen, dass in Zukunft im Biathlon alles von Deutschland dominiert wird. Andere Länder haben vielleicht nicht das Nachwuchspotential wie der DSV, aber wenn unter fünf Norwegern nur ein guter dabei ist, der das Potential zum neuen Björndalen hat, werden die damit auch zufrieden sein.

Wie auch immer. Wenn die jungen Leute alle zum Biathlon gehen, müssen sich die anderen Sportarten eben mal fragen, warum das so ist 8-) Die Attraktivität vom Biathlon, gut besuchte Rennen sprechen eben für sich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Biathlon
BeitragVerfasst: 23. März 2010, 13:21 
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Donald hat geschrieben:

Wie auch immer. Wenn die jungen Leute alle zum Biathlon gehen, müssen sich die anderen Sportarten eben mal fragen, warum das so ist 8-) Die Attraktivität vom Biathlon, gut besuchte Rennen sprechen eben für sich.



Kann ich dir genau sagen: Weil ARD+ZDF Biathlon vor etwa 10 Jahren genauso gepusht haben wie RTL das Skispringen, und es aus dem Nichts zur Deutschen Wintersportart Nummer 1 gemacht haben. Es waren deutsche Erfolge garantiert durch Disl und Wilhelm, sowie aus dem ganzen DDR-Erbe um Luck, Groß und Fischer. Deutsche Siege ziehen Publikum an, wo viel Publikum ist kommen Sponsoren, wo Sponsoren sind fließt Geld. In Deutschland können Wintersportler am leichtesten im Biathlon reich werden (sagte ja auch Sigi Heinrich so schön am Sonntag, als das Gespräch auf Gössner kam). Im Langlauf hätte sie erstens eine viel größere Konkurenz, und könnte in Deutschland nur ein Bruchteil dessen verdienen wie als Biathletin (weil Sponsoren fehlen). Wo da die Reize größer sind ist leicht erkennbar. Gössner kam ja ehemals von den Alpinen, und hat dann nach einen schweren Unfall damit aufgehört. Es ist für sie eigentlich logisch wenn sie im Langlauf bleiben würde, genau dort hat sie ihr Talent. Allerdings ist es noch ein weiter Weg im Langlauf in die absolute Weltspitze, gegen die Horde aus Skandinavien. Da könnte es leichter werden im Biathlon zur Siegerin zu werden, auch wenn sie jeweils 6 Strafrunden laufen müsste. Man sieht es ja bei Neuner. Sowas ist nur dank der fehlenden Dichte im Spitzenbereich möglich. Wäre so, als wenn bei Alpin jemand trotzt Sturz noch gewinnt, unvorstellbar... da sieht es im Herrenbereich momentan noch anders aus, da ist die Dichte um ein vielfachens höher!

Die attraktivität vom Biathlon ist eben nur in Deutschland gegeben, hier sitzen die Fans. Es sagt ja schon alles aus, wenn Hochfilzen zu 80% von Deutschen Fans belagert wird, und Antholz zu 90%. Normal ist das nicht, eigentlich stellen die einheimischen Fans den großteil des Publikums. Daran wird sich in absehbarer Zeit auch nichts ändern.

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