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 Betreff des Beitrags: Lesenswerte Artikel zum Thema Fußball
BeitragVerfasst: 4. Oktober 2014, 13:10 
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Zitat:
Im Sommer 2013 demonstrierten in Istanbul Tausende gegen die Bebauung des Gezi-Parks. Auch die Ultras der drei verfeindeten großen Fußballklubs schlossen sich dem Protest an. Ihre Rolle beschreibt jetzt eine so beeindruckende wie bedrückende Dokumentation.


http://www.spiegel.de/sport/fussball/fu ... 94657.html

ich packe es mal hier rein, ist eigentlich ein Kinohinweis:

Istanbul United: "Überall ist Taksim"

CH, D, CZ, TR

Regie: Farid Eslam, Olli Waldhauer

Verleih: Port-au-Prince

Länge: 87 Minuten

Kino: 12. und 13. Oktober 2014, 3001 Hamburg


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 Betreff des Beitrags: Re: Lesenswerte Artikel zum Thema Fußball
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2014, 11:48 
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Quelle: Tagesspiegel, SPORT; S. 19 Ausg. 22192 / Mitarbeit: Javier Sauras, Michele Bertelli

Land und Fuß;
Als erster Staatspräsident ist Boliviens Evo Morales seit kurzem Fußballprofi. Nun wartet das Land auf sein Erstligadebüt



Der Präsident lehnt sich genüsslich an die Wand aus kahlem Beton, die Beine breitet er auf einer alten Holzbank aus. "Hier schreiben wir Geschichte", sagte er. Draußen auf dem Rasen wärmen sich seine Männer auf. Die Sport Boys aus Warnes, einer aufstrebenden Industriestadt, 30 Kilometer nördlich von Boliviens Wirtschaftszentrum Santa Cruz. Etliche Geschäfte hat dieser smarte 41 Jahre alte Patron schon gemacht. Drogendeals wurden ihm vorgeworfen, dann stieg er zum Bürgermeister der 97 000 Einwohner von Warnes auf. Und als Präsident von dessen Fußballklub schaffte er es zuletzt mit viel Geld in die erste bolivianische Liga.

Aber über einen Coup redet Mario Cronenbold besonders gern. In der Umkleidekabine liegen Schuhe und Klamotten, er zeigt in eine unbesetzte Ecke, die für seinen neuen Star reserviert ist. Seine neue Nummer zehn. Cronenbold muss grinsen wie ein Junge als er zu erzählen anfängt. "Bei den Sport Boys pflegen wir eine tiefe Freundschaft zum Staatspräsidenten Evo Morales. Einmal, als wir zusammen Fußball spielten, fragte ich ihn: Herr Präsident, was ist Ihr Traum?'" Der soll gesagt haben: "Mein Traum war immer, professionell Fußball zu spielen." So gab sich der junge Präsident Cronenbold großzügig: "Warum spielen Sie nicht für die Sport Boys?" Und Morales, der mit seinen 54 Jahren ältere und ranghöhere Präsident, habe nach kurzem Zögern zugestimmt. Für eine Auflaufprämie von 1900 Bolivianos (rund 200 Euro), aber ohne Grundgehalt, unterschrieb er einen Profivertrag. Ein historischer Deal.

"Ich hätte mir keine bessere Werbung für die Stadt Warnes vorstellen können", prahlt Bürgermeister Cronenbold, der eher daherkommt wie ein Popstar. Auf dem Weg ins Stadion ist er vorher quer übers Spielfeld stolziert und ließ sich durch persönliche Fangesänge feiern. Der Bürgermeister hat ja nicht nur die Sport Boys groß rausgebracht. Mit dem neuen Transfer hat er auch einen Rekord aufgestellt: Noch nie war ein amtierender Staatspräsident gleichzeitig Profifußballer. Und lange bekam Boliviens Fußballliga nicht mehr so viel Aufmerksamkeit. Die BBC berichtete, CNN war da, Medien von überall interessieren sich.

Im kleinen Estadio Samuel Vaca Jiménez warten auch die Fans seit Wochen auf Morales' ersten Einsatz. Immerhin 2000 sind heute in den maroden Bau gekommen. Für Boliviens erste Liga keine schlechte Zahl, zumal der Gegner Real Potosí aus einer Minenstadt weit im Süden kaum Unterstützer mitgebracht hat. Die Fangesänge dominieren das schwache Spiel, das so holprig verläuft, wie der Rasen aussieht. Viel häufiger als an die Spieler richten sie sich an die beiden Präsidenten, Cronenbold und Morales.

Aber an diesem Samstag steht Morales nicht im Aufgebot. Seit Wochen widersprechen sich die Nachrichten. Im Mai hieß es noch, beim Saisonauftakt im August würde er auflaufen. Kurz vorher zog Morales zurück. Mit den Sport Boys und seinem eigenen Fitnesscoach habe er trainiert. "Aber ich fühle mich nicht fit", ließ er verlauten. Das Land spekuliert: Wird er überhaupt spielen? Es lief immerhin der Wahlkampf.

An diesem Sonntag will Morales zum dritten Mal Boliviens Präsident werden, seine Wiederwahl gilt als sicher. Boliviens erster Präsident aus der indigenen Bevölkerung. Er wirbt mit einer besseren Wasserversorgung und Sozialprogrammen. Wollte er also nur schnelle Aufmerksamkeit, aber eigentlich nie spielen?

Dass Politiker ihre Liebe zum Sport raus posaunen, wäre nicht neu. Britische Amtsträger lassen sich gern beim morgendlichen Joggen beobachten. Die Regierungschefs aus Russland und Weißrussland, Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko, spielten im Rahmen der Olympischen Winterspiele von Sotschi Eishockey. Nordkoreas Staatsmedien behaupteten grundlos, der vorige Staatschef Kim Jong Il sei ein Weltklassegolfer. Und As-Saadi al-Gaddafi, Sohn des ehemaligen libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi, war trotz zweifelhafter Fähigkeiten Profifußballer in Italien.

Aber Evo Morales soll anders sein. "Er kann Fußball spielen", darauf besteht Mario Cronenbold. "Hier geht's nicht um Politik. Als junger Mann spielte Evo Morales in der zweiten Liga. Er hat einen starken Schuss, seine Ballbehandlung ist gut. Und er hat viel Ausdauer. Ein klassischer Spielmacher." Bei Auslandsreisen nimmt sich Morales immer einen Fußball mit und lädt Offizielle zum Spiel. So viel wissen die meisten Bolivianer. Aber hier, im Stadion Samuel Vaca Jiménez, wo auf dem Rasen ein Ideengeber gut tun würde, hat ihn bisher niemand gesehen.

"Vielleicht hat er Angst, dass er Wähler verliert, wenn er schlecht spielt", lästert der 17-jährige Darwin Salvapié auf der Betontribüne. Salvapié ist Jugendspieler der Sport Boys, nächstes Jahr will er es in die erste Mannschaft schaffen. "Dafür trainiere ich härter als Evo." Den Transfer hielt er erst für einen Scherz. "Wir haben alle gelacht. Und dann kriegt er noch die Nummer zehn!" Aber jetzt, sagt Salvapié, würde er ihn auch gerne spielen sehen.

Jorge Arancibia steht unten am Spielfeldrand und macht sich Notizen. Den Rummel um Morales versucht der Sportjournalist der führenden Tageszeitung El Deber zu ignorieren. "Die Sache ist doch Marketing", murrt er halb abwesend. "Fußball ist eine Gelegenheit, die Leute zu begeistern. Aber unserem Profibereich hilft das nicht. Da brauchen wir andere Protagonisten." Richtige Fußballer eben. Nur sind viele Stars bolivianischer Klubs ausrangierte Ausländer. Der größte sportliche Neuzugang der Sport Boys Warnes ist Christian Fabbiani, ein Argentinier, den bei River Plate Buenos Aires keiner mehr wollte. Gegen Real Potosí fällt er vor allem durch seinen Bauchumfang auf.

Nach einem späten Gegentor für die Sport Boys endet das Punktspiel 1:1. Mario Cronenbold lässt sich trotzdem feiern. Trainer Néstor Clausen, der 1986 als Spieler mit Argentinien Weltmeister wurde, rast Richtung Kabine und will eigentlich keine Interviews geben. Vor allem zu Evo Morales würde er lieber schweigen.

"Als sportliche Verstärkung kann man ihn wohl nicht sehen", murmelt Clausen. "Aber die Freundschaft zu unserem Präsidenten macht es möglich, dass er sich einen Traum erfüllen kann." Ein paar Minuten werde Evo Morales in dieser Saison wohl spielen. Wann? Die Laune des ehemaligen Weltmeisters scheint nicht besser zu werden, als er antworten muss: "Wann der Präsident will."


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 Betreff des Beitrags: Re: Lesenswerte Artikel zum Thema Fußball
BeitragVerfasst: 17. Oktober 2014, 12:33 
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Afghanen entdecken den Fußball wieder

Über zwei Jahrzehnte wurde in Afghanistan die Entwicklung des Fußballs von den Kommunisten und noch mehr vom Taliban-Regime verhindert. Mit tadschikischer Nachbarschaftshilfe erlebt die Sportart nun einen Aufschwung.


Tadschikische Trainer sind in Afghanistan willkommen, wenn es darum geht, Fußball-Mannschaften auf nationale und internationale Spiele vorzubereiten. So wurden sieben von acht Fußballclubs, die sich für die diesjährige afghanische Premier League qualifiziert hatten, von Tadschiken trainiert. Die Saison ist jetzt zu Ende gegangen. Afghanischer Landesmeister wurde der Club Shaheen Asmayee. Das Team wird von Boir Igamberdijew betreut, einem Fachmann von der staatlichen tadschikischen Sporthochschule.

Shaheen Asmayee repräsentiert in der afghanischen Premier League die Region um Kabul. Wie in vielen anderen Regionen des Landes wurde der Club im Jahr 2012 gegründet. In der Saison 2013 wurde er erstmals Meister, nun folgte die Titelverteidigung.

Fußballverband mit Tradition

Ebenfalls im Jahr 2012 wurde die Afghan Premier League gegründet. Jede der fünf Regionen Afghanistans - Osten, Zentrum, Westen, Norden und Kabul - ist in der Liga mit den neugegründeten Vereinen vertreten. Veranstalter der Meisterschaft ist die Afghanistan Football Federation.

Die Föderation entstand 1922. Jahrzehntelang organisierte der Fußballverband eine nationale Meisterschaft, bei der lange Zeit die bekannteste Mannschaft des Landes, Ariana, einen Titel nach dem anderen holte. Doch Mitte der 1980er Jahre, bedingt durch die Invasion und Besetzung Afghanistans durch die Sowjetunion, wurden alle Fußballaktivitäten in Afghanistan für zwei Jahrzehnte unterbrochen. Erst nach dem Fall der Taliban im Jahr 2001 wurden sie wieder aufgenommen. Eine Landesmeisterschaft konnte im Jahr 2012 erstmals wieder durchgeführt werden. Finanziert wird sie von der Afghanischen Fußball-Föderation und Sponsoren.

Boir Igamberdijew: Die meisten Spieler betrachten den Fußball als Hobby

Fußball in Afghanistan sei heute eher etwas für Liebhaber, sagte der tadschikische Sportexperte Boir Igamberdijew im Gespräch mit der Deutschen Welle. Das durchschnittliche Einkommen eines afghanischen Spielers betrage etwa 200 US-Dollar im Monat. Deswegen würden viele Fußballer die Spiele meist nur als Hobby betrachten. Auch alle Spieler des zweifachen Landesmeisters Shaheen Asmayee würden einem Beruf nachgehen.

"Sie arbeiten als Händler auf Märkten, sind Lehrer oder Polizisten. Sport treiben sie in ihrer Freizeit. Für die Teilnahme an der Premier League werden sie für anderthalb Monate vom Dienst freigestellt", erzählte Igamberdijew. Dennoch sei es für die Fußballclubs nicht einfach, Spieler für die Premier League zu gewinnen.

Der Fußball in Afghanistan, so Igamberdijew, beginne sich erst langsam neu zu entwickeln. Im Unterschied zu Tadschikistan gebe es noch keinen Kinder- oder Jugendsport an den Schulen. "Erst spielen die Afghanen auf staubigem Ödland, treten dann meist erst in eine studentische Fußballmannschaft ein, mit der sie in Stadien trainieren können. Dann wird vielleicht der eine oder andere Spieler von einem größeren Fußballclub eingeladen", erläuterte der tadschikische Sportexperte.

Da es in Afghanistan kaum Profis gibt, sieht sich der Fußballverband des Landes oft nach ausländischen Fachkräften um. Viele Trainer kommen aus Tadschikistan. "Die Afghanen machen keinen Hehl daraus, dass ihre Clubs nicht Trainer aus Europa engagieren können. Das ist eine Geldfrage", sagte der Pressesprecher der tadschikischen Fußball-Föderation, Faridum Salijew. Tadschiken seien nicht so "teuer" wie deren europäische Kollegen. Sie würden ein Monatsgehalt in Höhe von 1000 Dollar akzeptieren.

Die Zusammenarbeit mit Trainern aus Tadschikistan basiere auch auf guter Nachbarschaft und engen Beziehungen zwischen den Fußballverbänden beider Länder, so Salijew. Man plane sogar ein gemeinsames Turnier tadschikischer und afghanischer Vereine. Schon nächstes Jahr könnte es in Duschanbe und im Jahr darauf in Kabul stattfinden.

Jetzt gehe es darum, den diesjährigen Sieger der afghanischen Premier League, Shaheen Asmayee, auf die Meisterschaft der Asiatischen Fußball-Konföderation im kommenden Jahr vorzubereiten. Die tadschikische Seite sei auch hier bereit, den Afghanen wieder zu helfen. "Aus Sicherheitsgründen trainiert in Duschanbe schon die afghanische Nationalmannschaft", sagte Salijew. Auch dem Club Shaheen Asmayee könnte in Tadschikistan ein Trainingslager zur Verfügung gestellt werden.


Quelle: http://www.dw.de/afghanen-entdecken-den ... a-18000202


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 Betreff des Beitrags: Re: Lesenswerte Artikel zum Thema Fußball
BeitragVerfasst: 19. Oktober 2014, 22:10 
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EM 2016: Platinis stinklangweilige Fußball-Geldmaschine

Aus 16 mach 24? Der Deutsche Fußball-Bund war alles andere als begeistert. Wolfgang Niersbach, heute Präsident des deutschen Nationalverbands, fand als DFB-Generalsekretär im Jahr 2011 klare Worte: „Rein sportlich halte ich die Erhöhung für keine gute Entscheidung.“ Die Kritik galt dem Uefa-Chef Michel Platini und seiner Idee, die Zahl der Teilnehmer zur Fußball-EM 2016 in Frankreich um acht Teams aufzustocken. Die Verantwortlichen waren schnell ausgemacht: „Der Druck auf die Uefa ist von den Verbänden gekommen, die immer an einer EM-Teilnahme geschnuppert haben – Finnen, Schotten, Norweger.“

Heute zeigt sich: Das Aufblähen der EM 2016 könnte ein Segen sein, gerade für den DFB. Die Qualifikation für die Endrunde läuft - und nach drei von zehn Spieltagen stehen die von Niersbach geschmähten Teams allesamt besser da als die in ihrer Gruppe nur viertplatzierten Weltmeister aus Deutschland. Eine Momentaufnahme, geschuldet den vielen Verletzungen nach der WM in Brasilien, sagen Fachleute. Nur jeder achte Teilnehmer einer FAZ-Umfrage glaubt aktuell, dass die EM in Frankreich ohne den Weltmeister starten wird. Doch faktisch steht kein europäisches Team, das in Brasilien im Achtelfinale war, in der EM-Qualifikation auf einem Platz, der zur Endrunden-Teilnahme berechtigen würde.

Bisher trumpfen Länder wie Island, Albanien, Nordirland, Wales, Österreich und Slowakei groß auf – und grüßen als Überraschungserste ihrer Gruppen. Vielleicht ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Favoriten wieder Tritt fassen. Aber egal wie man dazu steht: Es ist Dampf im Kessel. Mehr Spannung, als manchem Funktionär der vermeintlichen Top-Verbände lieb ist. RTL jubelt über fast zwölf Millionen Zuschauer, die sich zuletzt das 1:1 der Löw-Elf gegen Irland ansahen. Auch das 0:2 gegen Polen verfolgten über elf Millionen.

Echte Sorgen muss sich wohl keine der sogenannten großen Fußballnationen machen. Dank des von Platini großzügig erweiterten Teilnehmerkreises können sogar noch die Drittplatzierten der Gruppen ein Ticket nach Frankreich lösen. Die Verwässerung kommt so ironischerweise den Etablierten zugute.

Dank des weiten Feldes wird auch die EM in Frankreich als hochgradig harmloses Fußballfest starten. Die Fußball-EM als EU-Integrationspolitik mit anderen Mitteln – das dürfte auch der für den Sport zuständigen EU-Kommissarin Androulla Vassiliou aus Zypern gefallen, die Platini in dieser Woche traf. Nur acht der 24 Nationalteams scheiden in der Vorrunde aus, damit genug Mannschaften für das neu eingezogene Achtelfinale im Turnier bleiben.

Platini präsentiert sich als großer Europäer, dahinter steckt ein simples kaufmännisches Kalkül: Wenn mehr Länder mitmachen dürfen, wird auch mehr Geld fließen. Ob der Plan allerdings aufgeht, wenn die Spannung substanziell nachlässt, ist unter Sportbusiness-Experten umstritten.
Fans der kleinen Nationen profitieren, das Niveau sinkt

„Für die Fans der sogenannten kleineren Fußballnationen ist es sicher eine großartige Sache, jetzt mit den ganz Großen auf dem Platz stehen zu dürfen“, sagt Oliver Michels, Managing Director der Frankfurter Sportmarketingagentur Ajoint. Den Wettbewerb aber werde die Aufstockung verändern. „In der Vergangenheit galt die EM ja sogar als noch härter und kompetitiver als die WM. Ich bin sehr gespannt, ob wir bei der Finalrunde in Frankreich halbwegs ausgeglichene Gruppen haben werden. Eine Verbreiterung des Wettbewerbs zielt auf eine höhere Partizipation, gleichzeitig hat dies aber auch eine Nivellierung zur Folge.“

Parallel zur Erweiterung des Teilnehmerkreises beschloss die Uefa, die TV-Rechte der Qualifikationsspiele zentral zu vermarkten. Beauftragt damit wurde die wie der Verband in Nyon ansässige Agentur CAA Eleven, die sich nach außen wenig transparent darstellt. Zuvor hatten sich die Nationalverbände selbst darum gekümmert – meist mit Hilfe von Vermarktungsagenturen. Das konnte für kleinere Länder eine lukrative Sache sein, wenn sie ihnen in der Qualifikationsgruppe Fußballgrößen wie Deutschland oder England zugelost wurden, die für ein hohes TV-Interesse sorgen. Zudem führte die Uefa eine „Week of Football“ ein – die Qualifikationsspiele finden nicht mehr wie früher an einem, sondern an mehreren Tagen nacheinander statt.

Die gravierenden Änderungen produzieren Gewinner und Verlierer. „Die Vermarktung von Qualifikationsspielen war für viele Sportrechteagenturen in der Vergangenheit ein wichtiger Umsatzfaktor. Die entsprechenden Länderspiele hatten in vielen Märkten einen strategischen Wert, da es sich um Spiele handelt, die Fernsehsendern die höchsten Quoten außerhalb von WM und EM garantieren“, sagt Philipp Grothe, Chef des in London ansässigen Rechtevermarkters Kentaro. Sein Unternehmen war mit diesem Modell in den vergangenen Jahren geschäftlich aktiv. Bei Gruppenauslosungen saß Grothe früher mit Verbandschefs beisammen – als Gruppengegner der Deutschen gezogen zu werden, glich einem Griff in den Honigtopf. „Diese Umsätze fehlen nun und liegen zusammen mit der Champions League, Europa League und der EM-Endrunde ebenfalls bei der Uefa“, sagt Grothe.

Erste Erkenntnisse nähren Skepsis: „Ökonomisch scheint mir das neue Programm zumindest bislang nur begrenzt aufzugehen“, sagt Sportmarketing-Experte Michels mit Blick auf die Qualifikationsspiele. „Das Interesse an den TV-Rechten ist meines Wissens in den meisten Märkten auf die Spiele der eigenen Mannschaften begrenzt geblieben. Dabei spielt sicher eine Rolle, dass es eine Vielzahl von weniger bedeutenden Partien gibt.“
Uefa steht unter wirtschaftlichem Leistungsdruck

Durchgesetzt wurde die Zentralvermarktung mithilfe von Garantiezahlungen an die Nationalverbände, die Brancheninsider in vielen Fällen als zu hoch bewerten. Die Uefa steht also unter wirtschaftlichem Leistungsdruck, wenn sie die EM-Pläne nicht aus den Überschüssen finanzieren will, die sie mit dem Klubwettbewerb Champions League macht. „Was die European Qualifiers und die Ausschüttung der Einnahmen angeht, sind keine Subventionen notwendig“, teilt die Uefa auf Anfrage dazu mit.

Bei Fußball-Puristen steht auch die Champions League in der Kritik. Vor den Viertelfinals, in denen die großen Klubs endlich unter sich sind, komme kaum Spannung auf. Trotzdem hat es die Uefa geschafft, einen Wettbewerb zu schaffen, der auch global die Fans begeistert und zur Geldmaschine geworden ist. Gut 1,3 Milliarden Euro hat die Uefa in der Saison 2013/14 mit der Vermarktung der Königsklasse eingespielt. Von den ersten 530 Millionen Euro behält der Verband 25 Prozent, darüber hinaus sind es noch 18 Prozent. Der Rest geht an die Vereine, die damit ihre Kader mit Stars aus aller Welt veredeln können. Das alljährliche Duell der Top-Vereine droht so die EM in den Schatten zu stellen.

„In einigen europäischen Ländern geraten die Spiele der Nationalmannschaften gegenüber den Klubwettbewerben in den Hintergrund“, sagt Kentaro-Chef Philipp Grothe. Deutschland sei hier durch den hohen Stellenwert der Nationalmannschaft eher eine Ausnahme. Dass die Uefa versuche, diesen Trend zu stoppen, sei sinnvoll, sagt Grothe. „Über den richtigen Weg dahin gibt es natürlich unterschiedliche Ansichten.“

Platini verspricht, es werde „eine Menge mehr Spaß machen in einer Menge mehr Ländern, wenn 24 Teams mitspielen“. Passend dazu lautet die Uefa-Losung „More Teams, more Drama“. Aber macht´s die Masse wirklich? Vermarkter Grothe ist skeptisch: „Die EM-Aufstockung verwässert die traditionell hohe Qualität der Europameisterschaft“, sagt er. „24 Teilnehmer bei 54 Mitgliedern würde für die Weltmeisterschaft analog bedeuten, dass 93 Teams an der WM Endrunde teilnehmen.“

Vorstoß in neue kommerzielle Dimensionen

Objektiv ist die Frage nach der Spannung nicht zu klären. Ein Isländer wird sie wohl anders beantworten als ein Deutscher. Auch Experte Michels räumt ein: „Die WM in Brasilien hat ja auf beeindruckende Weise gezeigt, dass sogenannte David gegen Goliath Spiele nicht mehr vorhersehbar sind. Genau diese gaben damit dem Wettbewerb eine ganz besonderen Reiz.“

Lange vorbei sind jedenfalls die Zeiten, als ein Kurztrip für den Titelgewinn reichte. Als die deutsche Nationalelf 1972 in Belgien das erste Mal bei der EM siegte, dauerte die Endrunde ganze fünf Tage. Am 14. Juni fanden die Halbfinals in Brüssel und Antwerpen statt. Am 18. Juni fertigten die Deutschen im Finale in Brüssel die Sowjetunion mit 3:0 ab – und konnten sich samt Trophäe wieder auf den Heimweg machen. Die Spiele der Qualifikationsgruppen sowie die Viertelfinals waren zuvor mit Hin- und Rückspiel in den jeweiligen Ländern ausgetragen worden.

Die Fußball-WM war schon damals ein Mega-Event. 1974 in Deutschland dauerte sie dreieinhalb Wochen, 16 Mannschaften waren dabei. Die EM hingegen wurde erst 1996 in England erstmals mit 16 Mannschaften ausgetragen. 20 Jahre später stößt sie in Frankreich in neue Dimensionen vor – auch zeitlich: Auf einen vollen Monat ist die Endrunde dann terminiert und dauert damit so lange wie die WM in Brasilien.

Kein Experte zweifelt indes daran, dass die Europameisterschaft 2016 kommerziell alles in den Schatten stellen wird. 2004 hat die Uefa nach eigenen Angaben rund 853 Millionen Euro eingenommen, 2008 in Österreich und der Schweiz waren es 1,35 Milliarden – und zuletzt in Polen und der Ukraine setzte die Uefa 1,38 Milliarden um. Vor allem die TV-Erlöse steigen als größter Einnahmeposten kontinuierlich, doch auch die Werberechte und das Ticketing spülen jeweils mehr in die Kassen.
Für die TV-Vermarktung hätte die Qualifikation nicht besser laufen können

Mit 51 statt wie bisher 31 Spielen, die vermarktet werden können, ist für 2016 ein großer Sprung nach oben programmiert: „Wir erwarten eine Steigerung der Einnahmen, können aber erst im Laufe von 2015 eine realistische Prognose abgeben“, teilt ein Sprecher der Uefa auf Anfrage mit. Die Zentralverwertung der Rechte durch CAA Eleven folge jedenfalls der Logik der Champions League. „Eine ähnliche Zentralisierung der Rechteverwertung hat in den letzten zwei Dekaden dabei geholfen, den europäischen Klubfußball zu stärken. Wir erwarten nun, dass das gleiche auch bei den Nationalteams in Europa geschehen wird“, so die Uefa-Aussage.

Für die TV-Vermarktung hätte die bisherige Qualifikation mit den vielen Außenseitersiegen wohl gar nicht besser laufen können. Große TV-Märkte, darunter Deutschland und Niederlande, haben die Verträge mit CAA Eleven bereits unterzeichnet. Doch für etliche kleinere Länder läuft am 24. Oktober die Frist aus, in der die nationalen TV-Stationen ihr Gebot abgeben müssen. Das Timing ist optimal: Viele der Länder, wie eben Belgien, Österreich, Tschechien oder Portugal, haben noch gute Aussichten auf eine Teilnahme. Wäre eine Nicht-Qualifikation schon absehbar, sänke das Interesse und der Wert deutlich.

Auch im Sponsoring läuft der Poker um Top-Unternehmen und Konditionen auf Hochtouren. „Von den bis zu zehn globalen Partnern haben noch nicht alle unterzeichnet“, sagt der Uefa-Sprecher. Sicher an Bord sind Adidas, Coca-Cola, McDonalds, Hyundai / Kia, Sharp und Continental – ganz neu dabei ist der Energieversorger Socar aus Aserbaidschan. Einen weiteren Sponsoring-Turbo wird die Uefa im Jahr 2020 zünden, wenn das Event über 13 europäische Länder verstreut ausgetragen wird. Vorteil des Flickenteppichs: Eine Vielzahl von nationalen Sponsorings wird dann möglich sein – zur Freude der Schatzmeister.

Im Bereich der Hospitality, also des Verkaufs von Logenplätzen, sind die Rechte für die EM 2016 bereits regional an unterschiedliche Vermarkter vergeben worden. Für Deutschland, Österreich, die Schweiz, Spanien, die Niederlande und Belgien übernimmt Sportfive exklusiv den Job. Die Preise für die VIP-Karten von 2.000 Euro im Schnitt und 6.900 in der Spitze liegen dem Vernehmen nach zwar auf ähnlichem Niveau wie in Polen und der Ukraine. Doch wird es angesichts der modernen Arenen und 20 Extra-Partien erheblich mehr Plätze zu verkaufen geben als 2012. Der gleiche Hebel gilt selbstverständlich für den Ticketverkauf an Fans auf den normalen Rängen. Insider rechnen so mit Rekordzahlen im Ticketing: „Auch bei eigentlich eher uninteressanten, kleinen Partien werden die Stadien gut gefüllt sein“, glaubt ein Marktkenner.
Zentralisierung der Vermarkung als Chance

Ob gegen Gibraltar oder Georgien: Bevor die Fans der deutschen Fußballnationalmannschaft ob der Langeweile zu zappen beginnen, muss vermutlich eine Menge passieren. „Die guten TV-Quoten der ersten Spiele im neuen Qualifikationsmodus sprechen eine eindeutige Sprache“, sagt Uwe Ploch, Director Summer Sports beim Vermarkter Infront. „Zum aktuellen Zeitpunkt lässt sich keine Übersättigung oder ein Spannungsverlust der Zuschauer durch das umfangreiche Fuβballangebot erkennen. „Der Fan scheint mit dem Wechsel von ARD/ZDF und RTL zwischen Freundschafts- und Qualifikationsspielen keine Schwierigkeiten zu haben. Das belegen die aktuellen Quoten.“

Infronts Zuversicht ist nicht überraschend: Als Vermarktungspartner des DFB hat die Agentur den Auftrag, Werbetreibende im Umfeld aller Qualifikations- und Freundschaftsspiele zu finden. Zugute kommt Ploch bei seiner Arbeit eine Ausnahmeregel, die der DFB der Uefa abverhandelt hat: „Der DFB ist aktuell der einzige europäische Verband, der die kompletten Vermarktungsrechte seiner Heim- und Auswärtsspiele hält.“ Selbst beim jüngsten Qualifikationsspiel in Warschau waren deshalb die elf Werbepartner des DFB rings um den Platz präsent.

Aber auch abseits des eigenen Großkunden sieht man bei Infront die Umstellung des EM-Formats von 16 auf 24 Teilnehmer und die Zentralisierung der Vermarkung eher als Chance: „Ein neuer Vermarktungsansatz bietet auch immer neue Opportunitäten – sei es für Marken oder TV-Sender“, sagt Ploch. „Von der Zentralvermarktung profitieren besonders die kleineren Verbände, die garantierte Einnahmen erhalten, ohne eigene Vertriebsexpertise aufzubauen.“

Mehr Geld, mehr Gaudi, mehr Chancen auf eine EM-Teilnahme im sonnigen Frankreich. Welcher Verbandsvertreter wird da im kommenden Jahr nicht den Arm für die Wiederwahl Platinis als Uefa-Chef heben. Und läuft das Turnier-Highlight 2016 in der Heimat reibungslos, könnten ihm die vielen europäischen Freunde den Weg für noch höhere Weihen ebnen, wenn 2019 der übernächste Fifa-Präsident gewählt wird.


Quelle: Wall Street Journal

ich muss aber sagen, die Qualifikation gefällt mir dieses Jahr bisher. Vielleicht liegts an den spannenden Spielen, die Deutschland bisher geliefert hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lesenswerte Artikel zum Thema Fußball
BeitragVerfasst: 21. Oktober 2014, 14:28 
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Die seltsamen Zahlen der Polizei
Eine Behörde sammelt Daten zur Gewalt im Fußball. Experten halten die Zahlen für unbrauchbar, dennoch wird sie von Politikern, Polizisten und Medien instrumentalisiert.
von Fabian Scheler

Jedes Jahr sammelt die Zentrale Informationsstelle Polizeieinsätze (Zis) Daten zur Gewalt im Fußball und veröffentlicht sie in einem Bericht. Die Behörde zählt, wie viele Fans bei Bundesligaspielen verletzt, wie viele Fans festgenommen und wie viele bengalische Feuer am Stadioneingang konfisziert wurden. In der vergangenen Woche erschien der Bericht für die abgelaufene Saison 2013/14.

Der Bericht ist für viele Parteien wichtig. Wenn die Zahlen höher sind als im Vorjahr, wie es gerade der Fall ist, wenn es also scheinbar immer gewalttätiger zugeht in deutschen Fußballstadien, können Innenminister gegenüber den Steuerzahlern die Kosten für Polizeieinsätze rechtfertigen. Polizeigewerkschaftler können die Vereine auffordern, sich an den steigenden Sicherheitskosten zu beteiligen. Dazu kommen die Skandal-Überschriften der Boulevardmedien.

Doch der Bericht ist problematisch. Die Zahlen werden undifferenziert und schwer nachvollziehbar erhoben. "Der Bericht ist für zuverlässige Analysen und Aussagen zum Grundproblem der Gewalt in und um Stadien nicht zu gebrauchen", sagt der Polizeiwissenschaftler Thomas Feltes, der zu dem Thema forscht und Konzepte zum Umgang mit Gewalt im Fußball entwickelte.


Der komplette Artikel bei der ZEIT online zu finden!


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 Betreff des Beitrags: Re: Lesenswerte Artikel zum Thema Fußball
BeitragVerfasst: 3. November 2014, 16:56 
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Medien: Blazer als FBI-Spitzel in FIFA-Führung

Das FBI hat schon vor mehreren Jahren offenbar einen prominenten Spitzel in der Führung des Fußball-Weltverbandes FIFA installiert. Einem Bericht der New York Daily News zufolge spionierte seit 2011 das ehemalige FIFA-Exekutivkomitee-Mitglied Chuck Blazer für die US-Bundespolizei seine Kollegen in der "Regierung des Weltfußballs" aus.

Den Informationen der Zeitung zufolge soll der frühere Generalsekretär des Kontinentalverbandes für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik CONCACAF aufgrund eines Deals mit der US-Steuerbehörde IRS zur Kooperation mit dem FBI eingelassen haben. Angeblich soll die IRS Blazer für den Fall seiner Ablehnung mit einer Klage wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 29 Millionen Dollar gedroht haben.

Bei den Olympischen Spielen 2012 in London organisierte Blazer laut New York Daily News im Rahmen seiner Kundschafter-Tätigkeit beispielsweise in seinem Hotel eine Reihe von Meetings mit anderen Mitgliedern der FIFA-Spitze und weiteren hochrangigen Fußball-Funktionären. Die Konferenzen soll Blazer per Wanzenmikrofon, das in einem Schlüsselanhänger versteckt war, mitgeschnitten haben.

Offen sind derzeit noch die Hintergründe für das damalige FBI-Interesse an den internen FIFA-Vorgängen. Ob die US-Amerikaner schon zum Zeitpunkt von Blazers Anwerbung wegen des Verdachts der Manipulation der Vergabe der WM 2022 an Katar, für die sich auch die USA beworben hatten, ermittelten, ist unbekannt.

Ebenfalls nicht klar ist, ob und in welchem Umfang der US-FIFA-Ermittler Michael J. Garcia bei seinen Ermittlungen zu den Umständen der Vergabe der WM-Turniere 2018 an Russland und 2022 auf die Erkenntnisse des FBI zurückgreifen konnte. Aufgrund seiner früheren Tätigkeit als Staatsanwalt werden dem US-Amerikaner hervorragende Kontakte zum FBI nachgesagt


Quelle: dpa


schon der Wahnsinn, wie das FBI auch noch mit drin ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lesenswerte Artikel zum Thema Fußball
BeitragVerfasst: 17. Mai 2015, 19:19 
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Unfassbar, was da im Iran passierte:
http://www.tz.de/sport/fussball/titel-p ... 16836.html

"Es ist der letzte Spieltag der iranischen Primärliga. Teraktorsazi Täbris und Naft Teheran treten in Täbris um die Meisterschaft an. Beide brauchen jeweils den Sieg. Trennen sich die Teams unentschieden, könnte Sepahan Isfahan zum großen Profiteur werden. Vor Anpfiff rangiert die Mannschaft auf dem dritten Platz.

Und dann passiert es: Teraktorsazi Täbriz verspielt eine 3:1-Führung und kommt nicht über ein 3:3 gegen Naft Teheran hinaus, Sepahan Isfahan gewinnt 2:0. Aber in Täbriz bricht unbändiger Jubel aus. Tausende von Fans stürmen vor Freude aufs Spielfeld und feiern den vermeintlich ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte."


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 Betreff des Beitrags: Re: Lesenswerte Artikel zum Thema Fußball
BeitragVerfasst: 24. April 2017, 17:56 
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Beiträge: 6810
Unglaublich! Salzburg gewinnt Youth- League- Finale

2:1 Im Finale gg. B. Lissabon


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